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Wie wird Whisky richtig gelagert?



Sobald man sich mit dem Thema Whisky beschäftigt und die erste Flasche geöffnet hat, stellt sich die Frage, wie wird Whisky richtig gelagert?

Vor allem, wenn über die Zeit, die Sammlung anwächst und man einige Flaschen für den täglichen Gebrauch hat, einige für den besonderen Tag und vielleicht die ein oder andere Abfüllung als Sammler an die Seite stellen möchte.

Whisky immer stehend lagern

verschlossenes Regal mit Whiskyflaschen

Whisky sollte grundsätzlich stehend gelagert werden!

Durch den hohen Alkoholgehalt von mindestens 40% könnte sich im Laufe der Zeit im liegenden Zustand der Korken zersetzten und unerwünschte Aromen an den Whisky abgeben.

Whiskykorken schließen zudem nicht so fest wie Weinkorken. Beim Wein geht man davon aus, dass die Flasche schnell geleert wird, daher nutzt man Einmalkorken. Der Whisky hat Gebrauchskorken, damit du ihn immer wieder leicht verschließen kannst.

Die Sauerstoffeinwirkung bei ungeöffneten Flaschen ist zwar gering, um aber kostenbaren Abfüllungen einen zusätzlichen Schutz zu geben, bietet es sich an, eine zusätzliche Kappe über den Korken setzten. Hierbei musst du aber unbedingt darauf achten, dass dabei die Originalhülse nicht beschädigt oder verschmutzt wird, was den Wert deines Whiskys schmälern würde.

Auf eine konstante Raumtemperatur achten

Korken auf Whiskyflasche

Whisky sollte man nicht zu großen Temperaturschwankungen aussetzten und etwas unter Zimmertemperatur lagern. Die Temperatur sollte dabei bei knapp unter 20° liegen. Als allgemeine Empfehlungen gilt hier 15°.

Da ein Whiskykorken nicht zu 100% abdichtet, ist immer die Gefahr einer Verdunstung und Oxidation des Whiskys gegeben. Je höher die Temperatur ist, umso mehr kann verdunsten.

Und wo etwas entweicht, kann auch etwas hineinkommen. In diesem Fall Sauerstoff Moleküle, die eine Oxidation des Flascheninhalts bewirken können. Umso wichtiger ist es, auf die richtige Temperatur zu achten.

Eine Lagerung im Kühlschrank oder im Eisfach ist absolut tabu, da sich die enormen Temperaturschwankungen negativ auf die Qualität auswirken.

Kein direktes Sonnenlicht in deinem Lagerraum

dunkler Gang mit Licht am Ende

Sonnenlicht ist der Feind deines Whiskys! Ganz wichtig ist es daher, Whisky nicht dem direkten Sonnenlicht auszusetzen. Sonnenlicht hat zum einen Auswirkungen auf die Qualität und zum anderen könnte das Etikett ausbleichen.

Whisky wird daher oftmals in grünen oder dunkeln Flaschen abgefüllt und hat als zusätzlichen Schutz eine Kartonverpackung oder eine Dose, in der die Flaschen auch nach Anbruch immer aufbewahrt werden sollten.

Eine Aufbewahrung in einer beleuchteten Vitrine sieht zwar hübsch aus, ist für die Lagerung von Whisky leider suboptimal. Das Licht und die entstehende Wärme der Leuchten haben einen negativen Einfluss auf die Qualität. Das Beste ist ein Schrank mit Türen, der nicht im direkten Sonnenlicht steht.


Auf die Luftfeuchtigkeit achten


Bevor die kostbare Whiskysammlung im Keller gelagert wird, solltest du unbedingt überprüfen, ob der Keller feucht ist. Ansonsten könnten die Umverpackung und auch das Etikett schimmeln.
Eine Idee wäre es, die Flaschen mit Plastiktüten zu schützen. Diese sollten aber keine chemischen Substanzen oder Weichmacher enthalten, die über den Korken in die Flaschen eindringen könnten.

So verschließt du angebrochene Flaschen

viele Whiskyflaschen in einem Regal

Das Beste ist natürlich immer, seinen Whisky nicht zu lange stehen zu lassen und innerhalb weniger Monate auszutrinken. Eine geöffnete Flasche hält sich je nach Lagerung, Alkoholgehalt und Füllstand der Flasche ungefähr 6 Monate bis zu 1,5 Jahren.

Sobald die Flasche geöffnet ist, dringt Luft und damit Sauerstoff in den verbliebenen Freiraum ein. Der Sauerstoff reagiert mit den Inhaltsstoffen des Whiskys, wie z.B. mit den Tanninen und den Gerbsäuren und bildet unbekömmliche neue Stoffe. Dieses wirkt sich negativ auf die Haltbarkeit aus. Ein Whisky kann aufgrund des hohen Alkoholgehalts zwar nicht schlecht werden, aber er kann kippen und damit dann ungenießbar sein.

Was kann man tun, um seinen Whisky zu schützen?



Kleine Flaschen

Fülle die angebrochene Flasche Whisky in kleine Flaschen um. Nicht vergessen, diese zu beschriften! Die Methode ist einfach und sehr praktisch. Man hat nur mit den kleinen Flaschen natürlich nicht mehr das gleiche Trinkerlebnis, wie mit der Originalflasche.

Glaskugeln

Du kannst die geöffnete Flasche mit Glaskugel auffüllen, so dass weniger Luft über dem Whisky stehen bleibt. Die Flasche gewinnt dadurch erheblich an Gewicht, was sich nachteilig auf die Handhabung ausüben könnte. Bei einem zu geringen Füllstand, müssen auch ziemlich viele Kugeln verwendet werden, was ab einem zu geringen Füllstand keinen Sinn mehr macht. Wir haben auch schon erlebt, dass eine Flasche mit zu vielen Kugel zerbrochen ist.

Parafilm

Eine weitere gängige Methode den Flascheninhalt zu schützen ist, den Korken mit Parafilm abzukleben. Parafilm ist eine dehnbare und alkoholbeständige Wachsfolie und wird gern genommen, um hochwertige Spirituosen zu schützen. Zu 100% schützt sie jedoch nicht gegen Verdunstung und Eindringen von Luft. Das Eindringen von Luft wird so zumindest aber erschwert. Die Luft, die durch den Verbrauch eingedrungen ist, verbleibt dabei jedoch in der Flasche.

Wir empfinden es als etwas mühsam, jedes Mal den Klebestreifen abzufummeln. Zudem produziert man so zusätzlichen Müll.

Unterdruckpumpe

Aus der Welt des Weins kommt die Möglichkeit, die Luft mit Hilfe einer Weinpumpe, auch Unterdruckpumpe genannt, aus der Whisky Flasche zu pumpen. Durch das Vakuum wird die Oxidation nicht komplett gestoppt, aber erheblich verlangsamt.

Der kleiner Nachteil hier ist, dass die mitgelieferten Verschlüsse nicht auf alle Whiskyflaschen, wie zum Beispiel den Balblair passen und du dich natürlich mit den Stopfen bevorraten musst.
Das Vakuum sollte mit Hilfe der Pumpe alle 6 Monate überprüft werden.

Wir halten die Pumpe für die beste und praktikabelste Lösung.

Edelgase

Eine weitere Möglichkeit deinen Whisky haltbar zu machen, kommt auch aus der Welt des Weins. Hier wird der Flascheninhalt mit Hilfe eines Gases geschützt. Dafür nimmt man oftmals das geruchs- und geschmacksneutrale Argon, welches schwer als Luft ist. Es wird mittels einer Sprühdose in die Flasche gesprüht und setzt sich als Puffer zwischen den Whisky und der verbleibenden Luft. Bei dieser Methode bleibt wenig bis keine Luft in der Flasche.
Der Nachteil ist hier, dass es schwierig zu kontrollieren ist, ob bzw. wie viel Luft noch in der Whiskyflasche vorhanden ist.

kleine ovale silberne Flaschen