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Der Kilkerran Heavily Peated reifte zu 90% in ehemaligen Bourbon- und zu 10% in Sherryfässern.
Durch den hohen Rauchanteil ist jeder Schluck ein Erlebnis für Fans rauchiger Whiskys. Das Batch 7 dieses stark getorften Campbeltown Whiskys hebt sich deutlich von der Core Range ab und wurde in Fassstärke mit 59,1% abgefüllt. Wie man das von Kilkerran kennt, wurde keine Farbe hinzugefügt und auch nicht kühlfiltriert.
Original Tasting Notes
Geruch
Süßer, rußiger Torfrauch eröffnet diesen Malz und erinnert an das Rösten von Marshmallows an einem Lagerfeuer am Strand. Dies verbindet sich mit einem maritimen Einfluss, mit Noten von Salz und Fischkuttern der typisch für Campbeltown Whisky ist
Gaumen
Die Asche und der Ruß aus der Nase sind am Gaumen sofort erkennbar, zusammen mit Noten von Keksen. Dies wird ausgeglichen durch süße Noten von Fruchtsalat, Schaumbananen und roten Äpfeln
Abgang
Anklänge von roten Früchten und mineralische Noten runden diesen Malz ab
Herkunftsland: | Schottland |
---|---|
Region Schottland: | Campbeltown |
Typ: | Cask Strength / Fassstärke, Single Malt Whisky |
Fasstyp: | Ex-Bourbon, Sherry |
Aroma + Rauch: | kräftig, stark rauchig |
Alkoholgehalt: | 59,1% |
Kühlfiltration: | ohne Kühlfiltration |
Gefärbt: | ohne Farbstoff |
Allergene: | keine Allergene |
Limitiert: | limitiert |
Mitchell’s Glengyle Distillery
Die Glengyle Distillery hat eine bewegende Geschichte hinter sich. Sie wurde 1872 von William Mitchell, dem Gründer der Springbank Distillery, gegründet.
Über ein halbes Jahrhundert wurde in der Destillerie der typische Campbeltown Whisky hergestellt. 1919 wurde sie weiterverkauft und 1925 leider geschlossen. Glengyle war ein weiteres Opfer des Abschwungs der Whiskyindustrie in den 20er Jahren, der die Region Campbeltown besonders hart traf.
Für die nächsten 75 Jahre blieb es still um die Brennerei und man musste befürchten, dass die Entscheidung endgültig war. Um die Jahrhundertwende befand sich auf dem Gelände nicht mehr als ein Rohbau, der der örtlichen Vogelpopulation Nistmöglichkeiten bot.
Als das Jahr 2000 kam, gab es in Campbeltown selbst nur noch zwei Brennereien - Springbank und Glen Scotia, die dann aber auch für kurze Zeit die Tore schließen musste. Die Scotch Whisky Association (SWA) erwog daher, Campbeltown den Status als eigenständige schottische Whisky-Region zu entziehen.
Doch die Nachfahren des Gründers von Glengyle, die Politikerin Winifred Ewing und Hedley Wright, der Vorsitzende von Springbank, kauften das Gelände und vier Jahre später, 25. März 2004, wurde die Glengyle Distillery nach umfangreichen Umgestaltungs- und Bauarbeiten wiedereröffnet.
Damit stieg die Zahl der funktionierenden Brennereien in Campbeltown auf drei und gab so der Region den Status als eigenständige Whisky-Region zurück.
Die neuen Besitzer mussten sich jedoch einen neuen Namen für ihren Whisky einfallen lassen. Im Jahr 1941 wurden die Brennerei und der Markenname an ein Unternehmen verkauft, dem es jedoch nicht gelang, den Standort und die Whiskyproduktion wieder in Gang zu bringen. Der Name Glengyle wurde mittlerweile von einem Blended Highland Malt Whisky verwendet und war so vergeben.
Dieses bedeutete, dass man zwar den Standort erworben hatte, den Whisky, den sie herstellten, aber neu benennen musste. Man fand den Namen Kilkerran.
Der Name ist abgeleitet vom gälischen "Ceann Loch Cille Chiarain". Dem Namen der ursprünglichen Siedlung, in der der Heilige Kerran seine religiöse Zelle hatte und wo sich heute Campbeltown befindet. Der Name Kilkerran spiegelt so auch den Stolz auf die Region wider.
Kilkerran Whiskys zeichnen durch mehrere Charaktereigenschaften aus:
- zu 100% am Standort in Campbeltown hergestellt.
- streng limitiert aufgrund der handwerklich geprägten Produktion
- zweifach destilliert
- leicht getorfter Single Malt
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